Zahnschiene bei Knirschen: Warum Zähne nachts oft mehr leisten müssen als gedacht

01.05.2026

Nächtliches Knirschen oder Pressen bleibt häufig lange unbemerkt. Wir erklären, welche Hinweise es geben kann und wann eine individuell angepasste Zahnschiene sinnvoll ist.

Wenn der Kiefer auch nachts aktiv bleibt

Viele Menschen knirschen oder pressen mit den Zähnen, ohne es selbst zu bemerken. In der Zahnmedizin nennen wir das Bruxismus. Häufig geschieht das im Schlaf. Erst später fallen mögliche Folgen auf: verspannte Kaumuskulatur, empfindliche Zähne, kleine Risse, abgeschliffene Zahnflächen oder Beschwerden im Kiefergelenk.

Die Ursachen können unterschiedlich sein. Stress, Anspannung, Fehlbelastungen oder die individuelle Bisssituation sind häufig verantwortlich für Beschwerden. Auch eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann mit dem Knirschen in engem Zusammenhang stehen. Wichtig ist deshalb, die Beschwerden nicht isoliert zu betrachten, sondern Zähne, Kiefergelenke und Muskulatur gemeinsam zu prüfen. Genau dafür sind wir in unserer Zahnarztpraxis in Meppen für Sie da.

Wie eine Zahnschiene helfen kann

Eine individuell angefertigte Zahnschiene kann die Zähne vor übermäßiger Belastung schützen. Sie wird passgenau hergestellt und meist nachts getragen. Dadurch wird die Zahnsubstanz entlastet und der Kontakt zwischen Ober- und Unterkiefer kontrollierter geführt.

Vor der Anfertigung prüfen wir Ihre Zähne und Ihre Bisssituation genau. Anschließend wird die Schiene genau an Ihr Gebiss angepasst und bei Bedarf kontrolliert. Wichtig ist außerdem, die Schiene regelmäßig zu reinigen und zu den Kontrollterminen mitzubringen, damit Sitz und Zustand überprüft werden können.

Sind Sie auch von Beschwerden in Kiefer, Kopf, oder Nacken belastet oder vermuten, von Bruxismus oder CMD betroffen zu sein? Vereinfachen Sie gerne einen Termin in unserer Praxis. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Telefon: 05931-12030